Okkulte Stimmen - Mediale Musik
Recordings of unseen Intelligences 1905-2007

Herausgegeben von Andreas Fischer und Thomas Knoefel
unter Mitarbeit von Melvyn Willin
Box mit 3 Audio-CDs, 192 Minuten
und Booklet, 40 Seiten (dt./engl.)
ISBN 978-3-932513-81-7
Euro 39,80

BESTELLUNG

Seit am letzten Märzabend des Jahres 1848 wie in einem verfrühten Aprilscherz, sich in Gegenwart der Geschwister Fox, Margaret und Kate, aus Hydesville, einem Städtchen im Staat New York, der Geist eines ermordeten fahrenden Händlers mittels Klopfgeräuschen Gehör verschafft, sind solch "übernatürliche" Kundgebungen nicht mehr wegzudenken und schon bald an der Tagesordnung - es ist dies die Geburtsstunde, der Big-Bang des modernen Okkultismus. Nach den Exzessen der Aufklärung kehrt die Lust am Phantastischen, Illusionären, Wunderbaren zurück... Man sucht und sehnt sich nach der Wiederverzauberung der Welt. Explosionsartig schnell, in nur wenigen Jahren, breiten sich "Tischrücken" und Séancen in Nordamerika und Europa aus. Millionen praktizierender Spiritisten experimentieren mit den Kräften einer vermeintlich anderen Welt; Tausende von Medien bieten ihre Dienste an - das Angebot ist durchaus vielfältig: Materialisationen, Apporte, Levitation, Hellsehen, Telekinesen, automatische Schrift... Bis zum heutigen Tag findet man die Spuren, hört die Echos jener Zeit...
Bei der Zusammenstellung der Audio-CD-Box "Okkulte Stimmen - Mediale Musik", die erstmals überhaupt sich in umfassender Weise des Themas annimmt, ging es nicht so sehr um die Frage, ob diese Art von akustischen Ereignissen wahr oder manipuliert, gefälscht, ob sie übersinnlich-jenseitig oder einfach nur menschlicher Natur sind - sie finden sich als fester Bestandteil in allen Kulturen und sollen hier phänomenlogisch aufgezeichnet und gewürdigt werden. Viele der Tonaufnahmen verschaffen sich mit einer ungeheuren, einer verstörenden Intensität Gehör - sie repräsentieren das Menschliche im Ausnahmezustand, sind wie ferne Rufe aus den Grenzregionen des Bewusstseins... Sie vermitteln unserer Wahrnehmung genau das, was im Dunkel des Séancen-Raumes für die damals Anwesenden im Hineinhorchen, in der rein audiotiven Erfassung des Geschehens offenbar wurde.
Dem hier repräsentierten Zeitraum (1905-2007) entsprechend, erzählen die Aufnahmen zugleich ein Stück Mediengeschichte. Aus den frühen Zeiten des Okkultismus existieren naturgemäß nur wenige Tondokumente, die, wenn auch bisweilen von schlechter Qualität, unverzichtbar, Höhepunkte einer solchen Sammlung sind. Die Vielfalt an Phänomenen, der man gerecht werden musste, erscheint überraschend groß: Trancereden, direkte Stimme, Telepathie und Hellsehen, Glossolalie und Xenoglossie, Paranormal Music, Raps oder "Electronic Voice Phenomena", hierzulande besser als "Tonbandstimmen" bekannt. Der Hörer wird seine eigenen Deutungen in den Zauber, die Magie, den manchmal überwältigenden, morbiden Charme dieser Tonspuren legen - und er wird vielleicht feststellen, dass sich das Mysterium nicht auflösen lässt, sondern immer nur weiter vertieft...

CD1
I Trance-Reden und "Direkte Stimme"
Voices from possessed children (1978)
Exorzismus an Anneliese Michel (1976)
Rita Goold as "Russell" (1983)
Jack Sutton contacts dead airmen (1980s)
Minnie Harrison & the Christmas party (1954)
Leslie Flint as Oscar Wilde (1957)
Leslie Flint as Charlotte Brontë (1973)
Leslie Flint as Winston Churchill (ca. 1980)
Mrs Leonard & her spirit-control "Feda" (1932)
Mrs Leonard with Reverend Thomas (1933)
Einer Nielsen, Phantom-Stimmen (ca. 1950)
Stimme des Geistes "Hänschen" (1965)
Rudi Schneider: Trance-Breathing (1933)
The Final Houdini Séance (1936)
II Präkognition
Hanussen: Die hellsehende Schallplatte (1932)

CD2
III Xenoglossie
"Banta" Trance Speech (1948)
"Rosemary" (Ivy B.): The Speech of Ancient Egypt, 18th Dynasty (1938)
Aleister Crowley: The Call of the First and Second Aethyr (ca. 1920)
Prophezeiungen der Aloisia Schinkenmaier (1966)
Zaubergesang zur Krankenheilung (1905)
Gesang des Zauberarztes (1912)
Tanz der Könige: Austreibungsritual mit
Scheich Muhammad Gabir (1984)
Rahmi Oruc Güvenc und "Tümata":
Zikir aus der Rufai-Tradition (1980)
Kara Ool: Bittender Gesang um Gesundheit (2006)
Larissa: Suche nach verunglücktem Mädchen
IV Glossolalie
Theodor Spoerri: Sprachstörungen bei
Psychosen (1963)
Sitting with "Betty" (1987)
Prophecies, Pentecost Community (1960s)
Pentecost Community Oklahoma (1980s)

CD3
V Mediale Musik / Paranormal Music
Rosemary Brown in Conversation (1973)
Rosemary Brown: Grübelei, transmitted by Franz Liszt (1969)
Wynford: Prelude in A minor, transmitted by
Frederic Chopin (1993)
L. B.: Romance in Ab major, transmitted by
Frederic Chopin (2007)
Leo: E lucevan le stelle from Tosca by Puccini, transmitted by Caruso (1993)
VI Raps und andere Spukphänomene
Spukfall O.: Akustische Überraschungen (1974)
Spukfall Rosenheim (1967)
Spukfall Pursruck (1971)
Der "Klopfgeist" von Thun (1967)
Spukfall Schleswig (1968)
Exploding Cup, Charlton House (1995)
VII Tonbandstimmen
Friedrich Jürgenson, Einspielungen
Girl’s Voice, Singing (1974)
Piano trill (2002)
Marcello Bacci and Luciano Capitani: Chorus I + II
Paranormale Musik (1968)
Paranormale Stimme auf dem Anrufbeantworter
Paranormale Stimme durchs Telefon (1983)
William O’Neill and Dr. George J. Mueller (1981)
The voice of André Malraux (1986)
Female Entities (1970s)

Stimmen der Kritik:

"Im renommierten supposé Verlag ist eine wunderschöne CD-Box erschienen, die die Hörer in eine einzigartige, mysteriöse Klangwelt entführt. Eine Zusammenstellung von über 60 Hörbeispielen, die Einblick in eine faszinierende aber auch unheimliche Welt jenseits unserer gewöhnlichen Wahrnehmung bietet. Ein weltweit einzigartiges Zeugnis paranormaler akustischer Phänomene, das Fragen aufwirft und an der eigenen Gewissheit, das es natürlich keine Geister gibt, manchmal ein bischen kratzt..."
(Claudia Dichter, WDR 5 Scala)

"Die Leistung des vorliegenden 3-er-CD-Sets kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eine ungehörte Welt der Töne öffnet sich, Klänge aus den letzten Winkeln des Unterbewusstseins und der Vergangenheit drängen nach außen. Absurdes, Morbides und Schreckliches wird hörbar. So die besorgte Stimme des katholischen Priesters Arnold Renz, der durch seinen "Großen Exorzismus" an der Knurrlaute und Beschimpfungen ausstoßenden Anneliese Michel schließlich wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt wurde. Andere Aufnahmen wie die der Minnie Harrison (1954) erinnern an die Ursonate, die des materialisierten Geistes "Hänschen" (1965) an einen bösen Gnom aus dem Märchen. Die "hellsehende Schallplatte", die Hanussen bespricht (1932), klingt dagegen zeitgemäß und ziemlich vernünftig. Eine zauberhafte Kollektion, die in keinem Haushalt fehlen darf."
(Wolfgang Müller, die tageszeitung)

"Tonaufzeichnungen aus der Welt des Okkultismus und der Besessenen - eine umfassende Phänomenologie dieser Erscheinungen.... Es gilt dabei nicht, diese Wand des Unverständlichen zu durchdringen. Man behorche sie bloß genau. Vielleicht teilt sich dann etwas mit, was vorher ganz begreiflich schien."
(Süddeutsche Zeitung)

"Ein Stück ungeheurer, beunruhigender Kulturgeschichte, das sich nicht gleich selbst erklärt."
(MDR Figaro)

"Diese einzigartigen Audioquellen bedürfen einer neuen grenzüberschreitenden Rezeption im Spannungsfeld von Dokumentation, Klangkunst, Vortrag, Literatur, Geräusch und wissenschaftlichem Experiment - jenseits der einfachen Frage nach der Verifikation."
(aus: "The Message. Kunst und Okkultismus", Köln 2007)

"Zu hören, wie eine Studentin in furchterregender Stimme behauptet, Nero zu sein, das kitzelt die Sensoren des Grauens."
(Christoph Braun, Spex)

"Ziemlich eerie, wie der Engländer sagt: unheimlich."
(Manfred Poser, Kritische Ausgabe)

"Die Sache, um die es hier geht, ist nicht zum Scherzen, auch wenn manche Tondokumente sehr amüsant sind. Es handelt sich in Wahrheit um etwas, das so alt ist wie die Rede selbst: um die Idee, in der Sprache, jenseits ihrer alltäglichen Funktion der Verständigung, einer Botschaft aus anderen Dimensionen habhaft werden zu können. Der Sinn der Orakel muss aus unverständlichen Lauen der Pythia erst geborgen werden; vom Reden in fremden Zungen zu Pfingsten hören wir in der Bibel. Ehrwürdig auch die Idee, im Namen sei etwas vom Wesen des Menschen (oder des Dämons) gegenwärtig, weshalb man den Namen schützt oder ihn auch verändern kann. So grenzt das, was wir hier hören, auf der einen Seite an sakrale Dichtung und alte Ekstasetechniken; auf der anderen an modernste Aufzeichnungsapparate, die Geisterstimmen auffangen sollen."
(Lorenz Jäger, FAZ)

"Jede Menge Promi-Geister wie auch der von Caruso neben etlichen No-Names bieten Einblicke in das Mitteilungsbedürfnis aus der anderen Welt. Und auch Fans der schlichten rhythmischen Schönheit von Klopfgeistern kommen hier auf ihre Kosten."
(Deutschlandfunk Corso)

"Großen Dank den Herausgebern für die Kollektion dieser absonderlichen Stimmphänomene. Die Botschaften aus den letzten hundert Jahren beinhalten eine Riesenpalette fremdartigsten Materials. Zu nah am Geschehen, zu unkünstlich und zu syntaktisch korrekt für Lautpoesie, zu wenig erzählerisch oder lyrisch um dem Hörbuch gerecht zu werden. Diese 3-CD Box und die einizigartige Annäherung an Sound und Stimme sprengen eh alle Kategorien und sind somit kostbarer als der Großteil des Geplappers unserer angeblich gesunden, rationalen Welt. Mindestens fantastisch!"
(Ed Benndorf, De:Bug)

"Zu den Raritäten des vergangenen Jahres gehört diese schön gestaltete und vorbildlich edierte Box. Faszination, Ernüchterung, Gruseln und Grinsen liegen bei dieser kulturgeschichtlich hochinteressanten Kollektion nahe beieinander."
(Georg Henkel, Musik an sich)

"Ein hochspannendes Geisterstimmenarchiv als CD-Box"
(Cordula Walter, StadtRevue Köln)

"Diese Aufnahmen werden niemanden unberührt lassen."
(Tina Manske, titel-Magazin)

"Fascinating and absorbing"
(Kathy Foster, Raw Vision)

"Wie Geister klingen, das kann man nun zum ersten Mal auf einer CD hören. Vieles wirkt bizarr, ja lustig. Bei manchem Tondokument bleibt einem allerdings das Lachen im Halse stecken. Ob es die Welt der Geister wirklich gibt, wird auch das Hörerlebnis einem nicht beweisen. Wahrscheinlich bereitet uns gerade deshalb die Parawelt so ein Vergnügen: Sie lässt uns nicht los, weil wir sie einfach nicht fassen können."
(3sat Kulturzeit)

"Die okkulten Stimmen, Trancereden, Phantomstimmen und akustischen Dramen, die auf den drei CDs medialer Musik zu hören sind, berühren auf eine kaum noch zu überbietende Art und Weise sinnlich-übersinnliche Erlebensformen, für die es im Deutschen den einzigartigen Ausdruck 'Das Unheimliche' gibt. Vertieft man sich in die geheimnisvolle Welt dieser Hörereignisse ist man geradezu überwältigt von der Verbreitung dieser Phänomene (zum Beispiel der Glossolalie) in den unterschiedlichsten Kulturen und Religionen: Das trancehafte Sprechen einer unbekannten Sprache, hinter der ein Sinn vermutet wird, findet Erwähnung im Alten und im Neuen Testament, im Islam ebenso wie in jüdischen und buddhistischen Schriften und stellt für die Kommunikationswissenschaft einen interessanten Fall paradoxer Kommunikation dar."
(Hans-Jürgen Heinrichs, Deutschlandfunk Büchermarkt)

"Um es vorwegzunehmen: Es handelt sich zweifelsohne um eine umfassende Zusammenstellung seltener Tondokumente über paranormale und mediumistische Phänomene. Unter den Tondokumenten sind zahlreiche Raritäten zu finden. Die insgesamt 64 Tondokumente geben einen interessanten akustischen Eindruck vom weiten Feld der Jenseitskontakte und paranormale Phänomene. Besonders das beigefügte Booklet ist hilfreich und zudem gut gestaltet."
(Matthias Pöhlmann, Materialdienst der EZW)

"Eine schöne Box des feinen supposé-Verlags liefert das phänomenologische Basismaterial für die Präsenz des Jenseitigen in unserer so rücksichtslos diesseitigen Welt. Der Sampler Okkulte Stimmen - Mediale Musik bringt Unheimliches zu Gehör und präsentiert uns mit seinen akustischen Spukgeschichten Einblicke in das Andere der Vernunft."
(Uwe Schütte, skug - Journal für Musik)

"Auf drei CDs hört man nun wirklich das, wovon man immer gehört hat, dass man es hören könnte, wobei man aber nicht überzeugt war, dass man es auch tatsächlich hören kann: Geisterstimmen, okkulte Mediendurchsagen und mediale Musik. Es ist das Verdienst von supposé, mit diesem Hörwerk eine unvergleichliche Sammlung von Ton-Dokumenten vorgelegt zu haben, die in O-Tönen dem Zuhörer die abstruse, okkulte, mediale, unheimliche, anrührende Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit vorführt. Das hervorragend aufgemachte Textbuch mit den notwendigen Erklärungen sowie die Qualität der CDs sprechen für sich."
(Wolfram Frietsch, Gnostika)

"Die Bedeutung dieser großen Hörsammlung liegt darin, dass mittels technischer Apparaturen - also mittels Fortschritt und aufgeklärtem Forschergeist - etwas aufgenommen und belegt wird, das der wissenschaftlichen Weltauffassung seit der Aufklärung widerspricht. Da treten Ansichten - ja Weltanschauungen! - in Vebindung, die eigentlich gar nicht miteinander verknüpft werden können. Dass dies aber doch so ist, verdankt sich einer einzigen Instanz: der menschlichen Stimme. Nieman kann an ihr zweifeln, niemand kann sie als kommunikative Instanz bezweifeln, obwohl sie nicht sichtbar ist. Normalerweise ist die menschliche Stimme an ihren Träger gebunden und geht mit Gestik und Mimik einher. Aber was passiert, wenn durch die Stimme eines anwesenden Menschen sich eine jenseitige Wesenheit Gehör verschafft? Nun, dann kommen zwei Ebenen zusammen, die durch eine Gemeinsamkeit verbunden sind. Und diese Verbundenheit ist eben die Unsichtbarkeit! Man könnte es auch so sagen: Die menschliche Stimme ist der Platzhalter des Diesseits und des Jenseits. Die Aufnahmen in Okkulte Stimmen - Mediale Musik belegen dies auf eindrucksvolle Weise."
(Andreas Puff-Trojan, Volltext)

"Selbst den aufgeklärten Zeitgenossen dürfte das Potenzial dieser in entlegenden Tonarchiven und Privatsammlungen aufgespürten Dokumente irritieren! Gesetzt also, dass Shakespeares Hamlet Recht hat, und es zwischen Himmel und Erde mehr gibt als unsere begrenzte Schulweisheit sich träumen lässt, bietet diese kuriose Hörbox genügend Stoff zum Grübeln, Staunen und auch zum Schmunzeln."
(Stefan Tolksdorf, Badische Zeitung)

"Eine verlegerische Glanzleistung"
(Gabriela Schaaf, Deutsche Welle)

"Was der vielfach ausgezeichnete Berliner supposé-Verlag auf drei CDs bietet, ist einzigartig: eine Sammlung historischer Tondokumente (die ältesten aus dem Jahr 1905), wie es sie bislang nicht gab. Ein ausgezeichnetes Booklet begleitet das über 190-minütige-Hörerlebnis. Die drei CDs strahlen eine eigentümliche Magie aus, vor allem auch die Amateuraufnahmen. Und wenn man beim Hören die Augen schließt, wähnt man sich selbst wie in einem Séance-Raum - weltentrückt."
(Kristine von Soden, Deutsche Welle, Bücherwelt)

"Eine große und liebevoll gestaltete Sammlung."
(hr2 Cooltur)

"Es ist eine wertvolle Erfahrung, Stücke medial empfangener Musik oder gar 'direkte Stimmen', Worte, die aus dem 'Nichts' kommen, zu hören. So lassen sich wohl Transkripte über die Ausbrüche von sogenannt Besessenen nachlesen, zu einem erschütternden Erlebnis werden solche Manifestationen jedoch erst dadurch, wenn wir das Geschehene hören können. Die drei CDs ermöglichen es, jene Sitzungen in ihrer Dramatik nachzuerleben, zum Beispiel das Sprechen einer aus Ektoplasma materialisierten Gestalt. Diese Sammlung hilft, die Vielfalt paranormaler Erscheinungen besser zu verstehen. Das hört man sich am besten selber an - gewisse Passagen mehr als einmal!"
(Alex Schneider, Spuren - Magazin für neues Bewusstsein)

"Eine Dramatik der Geräusche, ein Hörspiel des Grauens ist hier entstanden, aber auch eine Kulturgeschichte des modernen Okkultismus: Es gibt ein Wiederhören mit dem Magier Aleister Crowley und dem Hellseher Hanussen, aber auch mit dem skandalösen Exorzismus der Annelise Michel - ein bestürzendes Zeitdokument."
(Sandra Helmeke, SWR2)

"This 3cd boxset is a fantastical document of parapsychological research throughout the 20th Century, with recordings of purported demonic possession, glossolalia, precognition, poltergeists, and the Electric Voice Phenomenon."
(Aquarius Records, San Francisco)

"Ein umfassendes Kompendium paranormaler Sounds, das uns zum ersten Mal klar macht, wie die Geister eigentlich klingen. Solche Aufnahmen erschrecken und faszinieren zugleich. Selbst wenn die Macher der Box nur eine akustische Phänomenologie übersinnlicher Phänomene kompilieren wollten, darf man auch nach dem Wahrheitsgehalt dieser Aufnahmen fragen. Die okkulten Stimmen konfrontieren den Hörer mit einer Klangwelt, deren Inhalt schockiert. Anscheinend ist es eine Strategie des Okkultismus, seine Echtheit durch den emotionalen Gehalt seiner Erscheinungen und ihrer Wirkung auf den Rezipienten unter Beweis zu stellen. Das Besondere an dieser Box ist nicht nur Ihre einzigartige Klangwelt, sondern auch die Art und Weise, wie mit den einzelnen der rund sechzig Aufnahmen umgegangen wird. Eine paranormale Geräuschhaftigkeit wird auf eine Musik-CD gepresst und gerät automatisch in einen musikalischen Zirkulationsprozess, der Klang der Geister ist in Plattenläden erhältlich."
(Raphael Smarzoch, WDR 3 open - Freiraum)

"... the CDs, lasting altogether well over three hours, are delight from start to finish. Something curious seems to happen while listening to these CDs back to back (at least it did in the present case): one begins to yearn to have been there, and appreciates anew what a rich history psychical research possesses. It is particulary fascinating to listen to people whose names are familiar from printed sources but whose voices are rarely heard. ... The aim was to present as wide a range of examples as possible - an aim that has been admirably fulfilled."
(Tom Ruffles, Journal of the Society for Psychical Research)

"Die ansprechend illustrierte CD-Sammlung, die sowohl die Beständigkeit als auch die kulturelle Wandelbarkeit des Okkulten festhält, sollte als 'Anhörungsmaterial' in keiner kulturwissenschaftlichen, anthropologischen, parapsychologischen und anomalistischen Audiothek fehlen."
(Andreas Sommer, Zeitschrift für Anomalistik, Nr. 1+2+3/2009)