Der Bien - Superorganismus Honigbiene Vom wohlschmeckenden Honig über das Schwesternmilch-"Designfood"
Gelee Royale, den geometrisch exakten und statisch exzellenten
Wabenbau, ihre Orientierungskünste durch Sinnesleistungen wie
optischer Kilometerzähler und Sonnenkompass, die Wärmetechnik
und -isolierung ihrer Nester bis hin zur sozialen Organisation
ihrer Arbeitsteilung, ihrem Fortpflanzungsverhalten und ihrer
Kommunikation durch Schwänzeltanz, Düfte und akustische Signale
und natürlich ihrer unersetzlichen Bestäubungsleistung die Biene
ist eines der faszinierendsten und zugleich ökonomisch wertvollsten
Haustiere des Menschen, das schon Aristoteles zu Forschungen und
soziologischen Überlegungen anregte. Welche Erkenntnisse über
den "Bien" seither hinzugekommen sind und über welche ganz und
gar erstaunlichen Fähigkeiten der "Superorganismus Honigbiene"
verfügt, erzählt der passionierte Bienenforscher Jürgen Tautz
anschaulich und mit ansteckender Begeisterung. Dabei widmet er
sich auch den bahnbrechenden Arbeiten des von ihm hoch geschätzten
Nobelpreisträgers Karl von Frisch, dessen Hypothesen und Experimente nicht zuletzt von Tautz eigener
BEEgroup an der Universität Würzburg mit neuesten technologischen
Instrumenten erfolgreich fortgeführt und erweitert werden konnten.
Ergänzt wird die CD durch ein 20-seitiges Fotobooklet, das einen
einzigartigen Blick in die wunderbare Welt der Honigbienen eröffnet. CD1 Stimmen der Kritik: "Über die Honigbiene konnte schon der legendäre Bienendompteur
und Nobelpreisträger Karl von Frisch Bände füllen. Und viele lehrreiche
wie unterhaltsame Beschreibungen des emsigen Insektenvolkes folgten.
Was von Frisch und sein Nachfolger Martin Lindauer über den hochgradig
organisierten Sozialstaat, den Superorganismus im Stock, zu Papier
brachten, hat ganze Generationen von Biologen, Imkern und Naturliebhabern
geprägt. Dass es zu alledem noch eine Steigerung geben könnte,
dass außer den molekularbiologischen Details auch noch wirkliche
verhaltensbiologische Neuigkeiten zu erzählen wären, die unser
Bild von der Honigbiene noch einmal grundlegend verändern, dies
hatten bis vor einigen Jahren nicht viele für möglich gehalten.
Der Würzburger Verhaltensforscher Jürgen Tautz, der die längst
weltweit bekannte BeeGroup im Biozentrum der Universität leitet,
hat es jedoch geschafft. Mit modernster Technik ausgestattet und
mit originellen Experimenten hat er völlig unbekannte Facetten
der Kommunikation und der Organisation des Bienenvolkes aufgedeckt.
Er hat aber nicht nur Fakten zutage gefördert, sondern versteht
diese faszinierenden Einsichten auch noch fesselnd in bester Erzählmanier
zu schildern. Forschung aus erster Hand, ein Hörvergnügen." (Joachim
Müller-Jung, FAZ) "Ein Hörbuch, das Lust am Wunder Wirklichkeit und Lust am Wissen
weckt. Es besteht aus einer Aufnahme des Soziobiologen Jürgen
Tautz, der auf zwei CDs in freier Rede und ganz ohne störendes
Gesumse einfach alles erzählt, was er über Bienen weiß. Und das
ist eine ganze Menge. Zum Beispiel, warum ausgerechnet die Bienen-Königin
das ausgebeutetste Tier im ganzen Staat ist oder weshalb sich
ägyptische Pharaonen den Ehrentitel "Der Bien" verleihen. Wenn
Sie wieder mal wie ein Kind über die Vielfalt der Schöpfung staunen
wollen: hören Sie dieses Meisterwerk!" (Denis Scheck, ARD Druckfrisch) "Anschaulich plaudert Tautz, einer der renommiertesten Bienenforscher
Deutschlands, über das drittwichtigste Haustier des Menschen,
nach Rind und Schwein. Voll Begeisterung beschreibt er, wie ein
Bienenvolk durch Arbeitsteilung zu einem Superorganismus wird,
auch der Bien genannt. Mit trügerisch einfachen Worten erzählt
er vieles, was auch manchem Biologen neu sein dürfte. Inhaltlich
auf höchstem Niveau der Evolutionsforschung, setzt Tautz sprachlich
auf menschelnde Metaphern: Die Aufzuchtnahrung Gelée royal beschreibt
er als Designfood, Honig als Heizöl, wabenbauende Bienen als Handwerker,
die ihre Ziegel selber ausschwitzen." (DER SPIEGEL) "Man kann sich einfach zum Feierabend zurücklehnen oder die im
lockeren Erzählton gehaltenen Exkursionen in die Welt des Bien
bei einer gemächlichen Autobahnfahrt - natürlich nicht auf der
Überholspur - genießen. Wie schon bei den Vorträgen auf der CD
von Karl von Frisch, dessen Vortragskultur für Tautz hier auch als Vorbild auszumachen
ist, hat selbst der Bienenunkundige danach das Gefühl, den Kern
der Erkenntnisse verstanden zu haben." (Jürgen Schwenkel, Allgemeine
Deutsche Imkerzeitung) "Der Bienenforscher rezitiert was seine Insekten können: Alarmbrummen
und Balletttanz." (ZEIT Wissen) "Bienen sind ein Triumph der Evolution: Seit 40 Millionen Jahren
gründen sie Staaten, produzieren Honig, züchten kontrolliert Nachwuchs
heran - alles nur für ihre Königin. Jürgen Tautz, Deutschlands
renommiertester Bienenforscher, hat sein Leben diesen Superinsekten
gewidmet, er ist "Mr. Bien". Wissenschaft, Kultur, Geschichte,
Menschen und Bienen - Tautz springt zwischen den Welten hin und
her, wenn er anfängt von seinen Bienen zu reden. Es muss Liebe
sein. Liebe zu einem Superorganismus..." (Jens Lubbadeh, stern.de) "Der Bien. So heißt eine neue Doppel-CD, auf der Professor Jürgen
Tautz, Bienenforscher am Biozentrum der Uni Würzburg, spannende
Geschichten aus der Welt der Honigbienen erzählt. Aber: Wurde
da im Titel nicht mit der Sprache geschlampt? Oder ist Bien nur
ein anderes Wort für Drohne, also für das Bienenmännchen? Weder
noch. Bien ist ein Ausdruck, der im 18. Jahrhundert von Bienenzüchtern
geprägt wurde, wie Tautz erklärt. Die Leute hatten schon damals
die Idee, dass ein Bienenvolk wie ein einziger, großer Organismus
funktioniert, und den nannten sie den Bien. Heute ist die Vorstellung,
dass die Völker der Bienen und auch der Ameisen als Superorganismen
anzusehen sind, in der Wissenschaft allgemein anerkannt." (Robert
Emmerich, Informationsdienst Wissenschaft) "Dieses Hörbuch ist gerade erst erschienen und die Medien überschlagen
sich mit Lob. Was mich an dieser Geschichte freut: Auch bei uns
ist es möglich, wissenschaftliche Themen multimedial und vor allem
so spannend zu verkaufen, dass die großen Medien davon Kenntnis
nehmen. Wir müssen also gar nicht immer nur neidisch über den
Teich zu den amerikanischen PR-Profis schauen!" (Volker Lange,
Darwins Erben) "Lauschen und genießen: Ich bin gleich der Stimme erlegen, und
empfehle zum Ausruhen zwischen den 26 Kapiteln ab und zu ein kleines
Jazz- oder Klassik-Stückchen anzuhören, und gleich danach nimmt
einen der lockere Plauderton von Prof. Tautz wieder gefangen.
Also Leute, Naturfreunde und Imker! Ladies and Gentlemen! Miles
Davis, Otis Redding, Nigel Kennedy und Juergen Tautz - we proudly
present DER BIEN! just listen... Ich sitze bequem im Sessel und
lerne mit Begeisterung, ohne dass ich dafür viel tun muss - learning
at it's best!!!" (Gilbert Brockmann, Kundenrezension amazon.de) "Willkommen in Würzburg, bitteschön, hereinspaziert, Jürgen Tautz
erwartet uns bereits. Zwei Stunden will sich der Forscher heute
Zeit nehmen, um vom Leben der Honigbienen zu berichten. Der Professor
ist national wie international eine Kapazität auf diesem Gebiet.
Der Schwänzeltanz, das Training der neuen Sammelbienen, ihr Orientierungssinn
und das Miteinander von 50 000 Individuen auf engstem Raum sind
sein Gebiet. Tautz und seine BEEgroup erforschen die sozialen
Insekten seit vielen Jahren, etwa mit Wärmekameras oder - eine
Technik neueren Datums - mit winzigen RFID-Funkchips. Die werden
der Biene auf den Leib geklebt und können im Prinzip Auskunft
über ihr ganzes Leben geben: Wann immer sie an einem Empfänger
vorbeifliegt, wird ihre Aktivität im Computer gespeichert. Tautz
hat sich vorbereitet, spricht ruhig und überlegt, wählt griffige
Beispiele. Er leitet seine Ausführungen mit den grundlegenden
Arbeiten von Karl von Frisch ein. Der legte das Fundament zur Erforschung sozialen Verhaltens
und bekam dafür mit Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen 1973 den Nobelpreis. Von Frisch fand durch
sorgfältiges und beharrliches Beobachten heraus, wie die Insekten
in einem Schwänzeltanz über Position und Entfernung lohnender
Blüten berichten. Tautz ist anzuhören, dass er den Geist und die
Präzision des großen Forschers schätzt. Geisteswissenschaftler
hätten auf die ersten Nachrichten einer Art Bienensprache begeistert
reagiert. Schließlich zeichnete sich damals ab, dass es außer
dem Menschen noch einen Organismus gab, der abstrakt über einen
Sachverhalt kommunizieren konnte. So genau und unmissverständlich
wie zunächst gedacht ist diese Unterhaltung der Bienen indes nicht,
relativiert Tautz später. Eine neue Arbeiterin etwa braucht rund
20 Minuten, um die Blume zu finden und zum Stock zurückzukehren.
Erfahrene Sammlerinnen hingegen benötigten nur rund 30 Sekunden
für die Strecke. Heute ist zudem bekannt, dass erfahrene Bienen
die Neulinge zu den Blüten begleiten, sagt der Forscher. Der Tanz
sei damit nur ein Teil der Kommunikationskette, ergänzt Tautz
vor dem Mikrofon. Das gehört Klaus Sander, dem Inhaber des supposé-Verlags,
der in seiner Reihe 'Erzählte Wissenschaft' renommierte Forscher
ausführlich zu Wort kommen lässt. Dieses Podium haben zuvor der
Experimentalphysiker Anton Zeilinger, der Molekularbiologe Jens
Reich, der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer und viele
hochrangige Wissenschaftler mehr genutzt. Natürlich schneidet
Sander seine CDs später aus dem Rohmaterial zusammen und wird
damit selbst zum Vermittler aber der persönliche Vortrag ist
dennoch viel unmittelbarer als ein geschriebener Text. Genau diese
Erfahrung macht auch den Reiz des Bienen-Hörbuches aus. Man hört
dem Bienenforscher gerne zu." (Thilo Resenhoeft, dpa) "Wenn Jürgen Tautz über den Bien plaudert, dann kann man nicht
anders als ganz Ohr sein. Auch die Fachwelt dürfte so manch Neues
erfahren..." (labor&more, 04/07) "Optisch und akustisch abgerundet wird der Hörgenuss durch ein
zwanzig Fotos umfassendes Booklet, für die die Fotografin Helga
Heilmann selbst als Biene in einen Stock eingeschwebt zu sein
scheint, und einen kurzen Track auf der zweiten CD, bei dem der
Hörer dem Alarmdialog der indischen Zwerghonigbiene lauschen kann.
Am Ende der zweiten CD angelangt, dürften jedenfalls die meisten
Zuhörer so weit sein, den Bien mit offenen Armen im Kreise der
eigenen Verwandtschaft zu begrüßen." (Lennart Pyritz, Spektrum
der Wissenschaft) "Was immer es über den Superorganismus Honigbiene zu wissen gibt,
hier ist es kompakt auf zwei CDs versammelt - sachlich auf dem
letzten Stand der Forschung, in der Sprache der Vermittlung fesselnd
und einfach. Eine Tour d'horizon durch die Bienenforschung, eine
absolut faszinierende Wissenschafts-CD und ein enormes Hörvergnügen."
(wood.stock - Das Bundesforste-Magazin für Natur, Gesellschaft
und Wirtschaft) "Eine Kulturgeschichte zum Hören" (Knut Cordsen, Bayern 2 Radio,
B5 Kultur am Sonntag) "Eine exzellente Einführung in den neuesten Stand der Bienenforschung"
(Frank Ufen, Märkische Allgemeine) "Überraschendes und das Neuste aus der Forschung über Honigbienen,
ihre Zucht, ihr Sozialverhalten und ihre Evolution beschreibt
der Soziobiologe Jürgen Tautz anschaulich mit ruhiger Erzählstimme."
(Dagny Lüdemann, Der Tagesspiegel) "Günter Grass glaubt nicht, dass seine Bücher die Welt verändern
können. Nur eins hätten sie zweifellos: den Absatz von Aalen beeinflusst.
In seiner Blechtrommel gibt es dazu eine Schilderung, die enorme
Übelkeit verursacht. Nun aber gibt es ein Hörbuch, das den Absatz
von Honig sprunghaft steigen lässt. Vielleicht wird es auch mehr
Imker geben. Jürgen Tautz erzählt auf zwei CDs des großartigen
supposé-Verlags etwas über Bienen. Wer gehört hat, wie ein Bienenstaat
organisiert ist, wie die Bienen kommunizieren und Gelee Royale
oder Honig fabrizieren und dazu noch perfekte Architeken sind,
der öffnet seinen Frühstückshonig gleich mit großer Andacht. Honig
ist kein Nahrungsmittel, es ist ein Naturwunder! Was immer also
unter dem Weihnachtsbaum liegen wird: es sollte nach Honig riechen
oder vom supposé-Verlag kommen
" (Frank Berzbach, sciencegarden) "Ein ganz fulminant erzähltes Audioprojekt" (Daniela Seel, Deutschlandfunk
Büchermarkt) "Ein sensationelles Hörbuch" (Denis Scheck, Deutschlandfunk Büchermarkt) "Man ist ganz fasziniert von Herrn Tautz und seiner warmen Stimme
in einer Mischung aus Kurpfälzisch und Fränkisch, das ist wunderbar
und ganz faszinierend." (Marius Meller, Deutschlandfunk Büchermarkt) "An der Entschlüsselung des Superorganismus haben Tautz und dessen
Arbeitsgruppe entscheidend mitgearbeitet. Die damit verbundene
Faszination spürt man in jeder Minute "hautnah" aus den spannend
und fesselnd vorgetragenen Ausführungen. In kurzweiligem Erzählstil
plaudert der Würzburger Forscher locker und ungezwungen aus seinem
Arbeitsgebiet. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlägt Tautz
die Brücke zum Menschen, was die Ausführungen nicht nur besonders
greif- und nachvollziehbar macht, sondern auch den Erlebnischarakter
der Hör-CDs erheblich steigert. Dabei erfährt der aufmerksame
Hörer eine Fülle von Details, ohne durch die Informationsdichte
erschlagen zu werden. Die Ausführungen sind mehr als nur ein reines
Hörvergnügen. Wissenschaft aus erster Hand derart interessant,
spannend und locker dargeboten schlägt nicht nur die Brücke zu
"Citizen Science". Sie zeigt auch, dass es sich durchaus lohnt,
so scheinbar "trivialen" Lebewesen wie der Honigbiene etwas mehr
Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Fazit: Eine kurzweilige und
dennoch hoch informative und wegen ihrer vielseitigen thematischen
Ausrichtung und Mischung faszinierend dargebotene naturgeschichtliche
Betrachtung über einen der populärsten Begleiter in der Kulturgeschichte
des Menschen." (Wilhelm Irsch, Biologie in unserer Zeit) "Noch nie hat mich ein Stau so milde gestimmt. Grundlagenforschung
aus erster Hand, absolut authentisch, wie ein Privatissimum vom
Beifahrersitz aus. Diese CDs sind allen kreativen Köpfen jedweder
Couleur zu empfehlen und ein ideales Geschenk für Staugeplagte."
(Friedrich Buer, Naturwissenschaftliche Rundschau) "Ein Ohrenschmaus nicht nur für Imker und Entomologen. Tautz gelingt
es einfach jeden mit seiner Begeisterung für Bienen anzustecken."
(Peter Laufmann, natur + kosmos) "Können Bienen lügen? Ja, Jürgen Tautz hat sie dazu gebracht.
Erst hat er die Insekten belogen, dann hat er sie zum Beschwindeln
ihrer Stammesgenossinnen angestiftet. Alles im Dienst der Wissenschaft,
versteht sich. Von diesem und anderen Experimenten berichtet der
Chef des Bienenforschungsprojekts BEEgroup an der Würzburger Universität
auf der CD - alles im lockeren Plauderton, als säße er seinem
Zuhörer am Kaffeetisch gegenüber." (Werner Pluta, Bild der Wissenschaft) "Ich höre Hörbücher oft, meistens beim Autofahren. Auf langen
Strecken ist das entspannender als das, was die meisten Radiosender
anbieten. Die besten Hörbücher sind dann aber eindeutig die, von
denen ich nicht loskomme. Selbst wenn ich mein Ziel schon erreicht
habe, harre ich noch so lange auf dem Parkplatz im Auto aus, bis
die CD einfach nicht mehr hergibt. Tautz erzählt mehr als zwei
Stunden lang so derart interessante, so unglaublich spannende
Geschichten, dass mein Interesse von Minute zu Minute stieg. In
meinem Kopf entstanden höchst lebendige Bilder vom Bienenvolk
- auch deshalb, weil Jürgen Tautz seinen Zuhörer mitnimmt, ihn
teilhaben lässt an der Forschung, ihm einzelne Experimente bis
ins Detail beschreibt. Ich habe die gemeine Biene bisher völlig
unterschätzt, denn mir war nicht klar, dass unsere Welt ohne Bienen
völlig anders aussähe: eine Welt ohne bunte Blumenpracht. Mehr
noch: 80 Prozent aller Blüten werden von den Bienen bestäubt,
auch 80 Prozent unserer Nutzpflanzen. Ohne Bienen - kein Obst,
kein Gemüse, keine Kartoffeln usw. Wer Spaß daran hat, sich in
diese spezielle Welt entführen zu lassen und etwas über Bienen
zu lernen - auf unterhaltsame Art und Weise, wird mit diesem Hörbuch
mehr als entlohnt!" (Karsten Schwanke, ZDF Abenteuer Wissen) "Die Erzählungen des Bienenforschers Jürgen Tautz fesseln den
Zuhörer immer wieder aufs Neue." (Bayern 2, Notizbuch) "Jürgen Tautz skizziert mitreißend, wie er mit Studenten der Uni
Würzburg einige Honigbienen über die Länge des von ihnen geflogenen
Wegs gezielt täuschte, um nachzuweisen, dass sie durch ihren Tanz
tatsächlich Informationen über die Lage von Futterplätzen an ihre
Artgenossinnen weitergeben. Ein wenig später analysiert Tautz
die Struktur des Bienenstockes und erläutert, wie die Bienen eines
Volkes durch Arbeitsteilung einen gewaltigen Superorganismus bilden."
"An Jürgen Tautz ist ein Kabarettist verloren gegangen. Augenzwinkernd
und ungemein redegewandt erzählt der Bienenforscher in liebenswürdig-fränkischem
Zungenschlag über sein Haustierchen Apis mellifera - spannend
für Hörer zwischen acht und achtzig. Beinahe unmöglich, vorzeitig
die 'Stop'-Taste des CD-Spielers zu drücken." (Winfried Köppelle,
Laborjournal) "Mit dem Schwänzeltanz beschreiben Bienen ihren Stammesgenossen
die Lage von lohnenden Blüten. Aber wie genau funktioniert die
Kommunikation zwischen Bienen im stockdunklen Inneren ihres Korbes?
Und wie schaffen es die Honigbienen, ihre Waben mit immer der
gleichen Wandstärke von 70 Mikrometer zu errichten? Welcher Mechanismus
führt dazu, dass ihr Brutnest wohltemperiert zwischen 33 und 36
Grad Celsius gehalten wird? Und wie beeinflusst die Temperatur
die Art der Nachkommenschaft? Fragen, auf die in den letzten 15
Jahren ganz neue Antworten gefunden wurden. Der Verhaltensbiologe
Jürgen Tautz setzt da an, wo die Forschung des 20. Jahrhunderts
aufhörte. Und er vermag es, seine mit neuesten technischen Methoden
gewonnenen Erkenntnisse spannend und anschaulich zu vermitteln."
(Tobias Barth, MDR Figaro, 24. Juni 2010)

mit Jürgen Tautz
Konzeption und Regie: Klaus Sander
Erzähler: Jürgen Tautz
Aufnahme und Schnitt: Anja Theismann
Mastering: Michael Schlappa
Fotos: Helga R. Heilmann
Produktion: supposé 2007
2-CD-Set, 144 Minuten
Fotobooklet, 20 Seiten
ISBN 978-3-932513-80-0
Euro 24,80
BESTELLUNG
1 Anfänge der Bienenforschung
2 Entstehung der BEEgroup
3 Das Kommunikationssystem der Bienen
4 Durch die Augen der Bienen
5 Der Hangversuch neu betrachtet
6 Lügende Bienen: der optische Kilometerzähler
7 Die wirtschaftliche Bedeutung der Honigbiene
8 Ökologische Bedeutung der Bienen
9 Gesundheitsforschung
10 Telefonnetzflicker und Bienen-Stress
11 Wärmeisolierung
12 Honig
CD2
1 Eine kleine Phänomenologie der Honigbiene
2 Wir Säugetiere und die Honigbiene
3 Das Bienenvolk und seine Königin
4 Aufgabenteilung im Bienenstaat
5 Heizerbienen
6 Das Brutnest
7 Nestarchitektur: Feng-Shui im Bienenstock
8 Bienenballett
9 Unsicherheiten im Bienentanz
10 Die Welt der Düfte
11 Die akustische Welt der Bienen
12 Alarmdialog der indischen Zwerghonigbiene
13 Mikroverhaltensforschung: Hightech im Bienenstaat
14 Die stille Reserve: Stand-by-Bienen

Jürgen Tautz, geboren 1949, ist Professor für Verhaltensphysiologie
und Soziobiologie am Biozentrum der Universität Würzburg und Leiter
der dortigen BEEgroup.